Ein Welpe zieht ein: Was du wirklich wissen musst
Der Tag, an dem Oscar bei uns einzog, war einer der schönsten und gleichzeitig chaotischsten Tage überhaupt. Die Vorfreude war riesig, aber genauso groß war plötzlich die Liste an Fragen im Kopf. Was brauchen wir eigentlich alles? Reicht das, was wir gekauft haben? Und was, wenn wir was Wichtiges vergessen haben?
Die erste Frage dreht sich fast immer um dasselbe: die Ausstattung.
A wie Ausstattung
Für den Abholtag:
- Hundebox oder Transportkorb
- Decke mit vertrautem Geruch aus dem alten Zuhause
- Napf*, Leckerlis, Leine, Geschirr, Spielzeug
Für Zuhause:
- Hundebett* und extra Decke
- Zwei Näpfe*, Wasser und Futter getrennt
- Das gewohnte Futter
Für unterwegs:
- Kotbeutel
Für die Pflege:
- Krallenzange*, Bürste, Zeckenzange*
Was dabei gern untergeht: Ausstattung heißt auch Papierkram. Haftpflichtversicherung abschließen, den Hund beim Einwohnermeldeamt und der Gemeinde anmelden, einen Tierarzt mit erstem Termin klarmachen, am besten alles schon vor dem Einzug.
Mit vollem Kofferraum und einem sehr aufgeregten Welpen auf dem Rücksitz kam dann die nächste Frage, die uns noch viel länger beschäftigt hat als die Einkaufsliste: Was und wie viel füttere ich eigentlich richtig?
F wie Fütterung
Ein Welpe wird nicht dick, nur groß, aber falsche Fütterung kann das Wachstum tatsächlich negativ beeinflussen. Feste Fütterungszeiten geben von Anfang an Struktur und Sicherheit. Futterwechsel sollten immer langsam passieren, nie abrupt, und das Futter sollte hochwertig und altersgerecht sein.
Ein Trick, der uns geholfen hat: Wiege deinen Welpen einmal pro Woche und gleich das Gewicht mit der rassespezifischen Wachstumskurve ab. So merkst du früh, ob alles passt.
Satt und ausgestattet war Oscar dann erstmal da. Und mit ihm die eigentlich größte Aufgabe der ersten Wochen: ihm das Gefühl zu geben, dass er bei uns sicher ist.
S wie Sicherheit und Stabilität
Plane für die Eingewöhnungszeit idealerweise 14 Tage oder mehr Urlaub ein. Dein Welpe braucht jemanden, der da ist, der eine sichere Basis bildet, während er seine neue Welt erkundet. Ein fester Schlafplatz* neben deinem Bett hilft dabei enorm.
Und ganz wichtig: Lass den normalen Alltag schon in dieser Zeit beginnen, statt eine künstliche Schonzeit zu schaffen. Sonst ist die Entwöhnung nach dem Urlaub doppelt so schwer.
Ausstattung, Fütterung, Sicherheit, das waren nur drei Buchstaben unserer ersten Welpenwochen. Dazu kamen schlaflose Nächte wegen Jaulens, die Frage, wann die Hundeschule dran ist, wie man ein Zuhause wirklich welpensicher macht und noch einiges mehr, wofür uns damals selbst das Internet keine klaren Antworten gegeben hat.
Genau deshalb gibt es jetzt das komplette Welpen-ABC als E-Book, von A bis Z, mit Checklisten zum Abhaken und den Antworten, die wir uns damals selbst gewünscht hätten.
Fazit: Das Welpen-ABC als dein Begleiter
Die Welpenzeit steckt voller Überraschungen, Herausforderungen und unglaublich schöner Momente. Mit dem richtigen Wissen im Gepäck kannst du entspannter in diese Phase starten und das gemeinsame Leben von Anfang an genießen.
Oscar hat uns gezeigt, wie viel Freude, Chaos und bedingungslose Zuneigung ein kleiner Hund ins Leben bringen kann. Wenn du gut vorbereitet bist und geduldig bleibst, wird die Welpenzeit zu einer der schönsten Phasen, die du je erlebt hast.
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Disclaimer: Dieser Beitrag basiert auf meinen persönlichen Erfahrungen und Tipps aus dem Alltag mit meinem Hund. Ich bin keine Tierärztin, Ernährungsberaterin oder Trainerin. Meine Inhalte dienen nur der Inspiration. Manche Links sind Affiliate-Links*, d. h. ich erhalte eine kleine Provision, wenn du darüber bestellst – für dich bleibt der Preis gleich.
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