Planschen, Suchen, Staunen – Wasserspiele für heiße Tage 🐾
Das Wochenende war heiß und ich meine das im besten Sinne. Endlich wieder dieser Sommer, den man spürt: warme Luft und ein Hund, der bei jedem Schritt etwas langsamer wird, je näher es Mittag kommt.
Oscar braucht an solchen Tagen keine langen Runden. Er braucht Abkühlung. Und am besten eine, die gleichzeitig Spaß macht.
Also haben wir unseren Hundepool rausgekramt und mit Wasser gefüllt.
Und dann kam eine Idee aus unserem alten Spielvorrat: Wir haben ein paar leichte Bälle – ihr wisst schon, diese bunten aus dem „Bällebad“ – einfach ins Wasser geworfen. Die schwimmen oben, machen den Pool farbenfroh und wecken sofort Oscars Neugier.
Den nächsten Schritt kennt ihr vielleicht: Wir haben einen Ball ins Wasser gelegt, einen, der auch oben aufschwimmt und Oscar sollte ihn rausholen. Klingt simpel. War es auch. Aber genau das war das Schöne daran.
Er ist rein in den Pool, hat zwischen den Bällen gewühlt, herumgewurstelt, mal diesen, mal jenen angestupst und irgendwann triumphierend seinen Ball herausgezogen. Dann gab es eine Belohnung. Welch Freude bei Oscar. Und dann nochmal das Ganze.
Das war unser kleines Wasserspiel-Highlight des Wochenendes. Und es hat mich dazu gebracht, ein paar weitere Ideen zusammenzustellen, die ich mit euch teilen möchte. Denn es gibt so viele Möglichkeiten, den Hund an heißen Tagen spielerisch abzukühlen, ob mit oder ohne Pool, ob im Garten, auf dem Balkon oder sogar in der Wohnung.
6 Tipps für coole Wasserspiele
1. Tropfen-Fänger
Alles, was du dafür brauchst, ist ein Garten und ein Gartenschlauch. Stell die Düse zunächst auf einen ganz feinen Strahl und halt ihn vor die Schnauze deines Hundes – die meisten schnappen sofort begeistert nach den Tropfen. Wenn er Feuer gefangen hat, lass den Strahl in einem hohen Bogen in ein Becken oder einfach auf die Erde spritzen. Springt er hinterher, kannst du den Druck ruhig etwas erhöhen. Aber Achtung: Manche Hunde drehen dabei völlig durch und würden das stundenlang machen. Fünf Minuten reichen, das kostet enorm viel Energie!
2. Bälle-Bad
Das funktioniert sogar bei Hunden, die eigentlich nicht so ein Wasserfan sind. Füll einen Hundepool mit ein paar Zentimetern Wasser und wirf eine Handvoll leichte Plastikbälle rein. Dann versteckst du das Lieblingsspielzeug deines Hundes dazwischen und schaust, was passiert. Wir haben das mit Oscar ausprobiert und er war so im Jagdmodus, dass er das Wasser dabei komplett vergessen hat. Hat er seinen Ball, bekommt er eine Belohnung und dann kommt er wieder zwischen die Bälle.
3. Schiffe versenken
Dieses Spiel geht wirklich mit jedem Hund – egal ob jung, alt oder etwas ängstlich. Du legst ein duftendes Leckerli (Stück Wurst oder Käse) auf ein Brett, das im Wasser schwimmt und legst das mitten in eine Wanne oder einen Pool. Dann lehnst du dich zurück und beobachtest, wie dein Hund die Sache löst. Manche tauchen das Brett unter, andere schieben es mit der Pfote an den Rand. Jeder hat seine eigene Strategie und alle kommen ans Ziel.
4. Wasser marsch!
Nicht jeder Hund mag schwimmen. Oscar zum Beispiel Manchmal reicht es schon, einfach durch flaches Wasser zu marschieren. Ein Bach, ein Flachgewässer oder ein Pool mit Wasserstand bis zum Bauch – das kühlt ab und trainiert nebenbei die Beinmuskulatur. Wenn ein Bach in der Nähe ist, lass deinen Hund ruhig ein Stück stromaufwärts laufen. Das strengt auf die beste Art an.
5. Dog-Diving
Für die Mutigen und Unerschrockenen. Übt zunächst auf dem Trockenen: ein Spielzeug, das im Wasser versinkt, apportieren lassen und jedes Mal ordentlich feiern. Dann dasselbe im Pool. Taucht dein Hund freudig auf Tauchstation? Perfekt. Mag er den Kopf lieber nicht untertauchen? Auch kein Problem, einfach das Spielzeug in Ufernähe platzieren und mit der Pfote anstupsen lassen. Jeder Fortschritt zählt.
6. Apport aus dem Nass
Klassisch, simpel und bei fast jedem Hund beliebt. Ein schwimmfähiges Spielzeug ins Wasser werfen oder einfach einen Tannenzapfen, der treibt nämlich wunderbar und deinen Hund motivieren, es zurückzubringen. Mit Lob und einer Belohnung steigt die Begeisterung schnell. Und irgendwann springt auch der zögerlichste Hund einfach rein.
Mein Fazit
An heißen Tagen müssen es keine großen Ausflüge sein. Manchmal reichen ein Hundepool, ein paar bunte Bälle und ein Spielzeug, das im Wasser treibt und euer Hund ist glücklich, abgekühlt und müde auf die schönste Art.
Oscar hat nach seiner Bälle-Pool-Session ausgiebig geschlafen. Ich nenne das: Mission accomplished. 😄
Habt ihr schon Wasserspiele mit eurem Hund ausprobiert? Was war euer Favorit?